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Antenne Titan

Ich hatte im Titan bescheidenen Radioempfang. Ich hatte u.a. deshalb das Radio ausgetauscht. Gut, das alte Radio nervte noch aus diversen anderen Gründen, also war das Update eh nützlich, aber der Radioempfang war kurz ok, verschlechterte sich dann wieder. Gründe? Hmmm so recht verstehe ich nicht warum, aber es blieb ja nur noch die Antenne als Schuldiger. Da war ein Glied oben abgebrochen, das ich durch eine Fahrradspeiche ersetzt hatte. Aber dass das so viel Auswirkung haben soll? Eventuell noch der etwas oxidierte Stecker? Oder eben irgendwo ein Kabelbruch – was weiß ich. Ich höre im Auto gerne Radio und wenn die Sender nicht vernünftig reinkommen, nervt es einfach.

Auf der Veterama hatte ich mir eine NOS Markenantenne geschossen.

Natürlich musste die rein. Ein Gefummel unter der Radhausschale.

Vor allem: Ich hab mich RICHTIG eingesaut. Das ist alles mit Mike Sanders konserviert und das ist dann auch wirklich überall. Also danach überall von den Fingerspitzen bis zum Oberarm.

Die neue Antenne ist komplett schwarz – passt optisch.

Die Kabelführung ist beim Ford Escort MK4 einfach. Ein Loch vom Radkasten direkt in den Fußraum, unterm Teppich unterm Armaturenbrett ziehen und hinten ans tief sitzende Radio.

Ich fahre schon zwei Tage damit rum – bisher kein einziges Kratzen beim Radioempfang. Ich kann offenbar tatsächlich einen Haken unter dieses Thema machen.

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Die Herbstveterama in Mannheim 2019

Letztes Wochenende hieß es Veterama! Das bedeutet für mich Spaß und Platz in der Werkstatt schaffen. Und ich machte mir vorab Gedanken gemacht: Mein Bestattungsanhänger ist stylish, aber in einem größeren Hänger könnte man mehr Teile transportieren. Gedacht, geliehen.

Immer wieder sehr geil, wenn da das Netzwerk funktioniert. Und ich habe gelernt: Bei Gebrauchtteilen, ist es gut, schon am Freitag aufgebaut zu haben. Gut. Einige von unserem Gemeinschaftsstand bauen schon Donnerstag auf, das finde ich für mich übertrieben, aber ich war relativ früh am Freitag da und hatte schon bald meine Stand stehen.

Das Wetter war die Tage davor beschissen, aber ab Freitag: Ein Träumchen. Sonne satt und die Temperaturen für Oktober? Unglaublich. Dabei hatte ich mich auf ganz andere Temperaturen eingestellt. Wir haben an unserem Gemeinschaftsstand einen Stromanschluss und der kostet freche 65 Euro. Das muss man nutzen – ich hatte einen Ölradiator dabei.

Wir hatten wieder unseren gemeinsamen Cateringbereich und da war abends auch einiges los.

Gemütliche Runde mit Lerneffekt: Man kann beispielsweise mit einer Visitenkarte ein Bier öffnen.

Zum Herumlaufen bin ich kaum gekommen – und ich wollte es auch nicht, denn ich wusste genau: Ich würde wieder Sachen kaufen. Und ich will abbauen und nicht weiter aufrüsten. Bei den wenigen Wegen konnte man aber einiges sehen – wie geil sind beispielsweise diese Kinderwagen?

Kennt Ihr den Tacho im Framo? So sieht das Armaturenbrett dazu aus:

Wheelporn pur: Auf solche Außenbetten fahre ich ja voll ab:

„Glücklicherweise“ LK 4×98 – da komme ich gar nicht erst in Versuchung.

Obwohl ich nicht großartig herumgelaufen bin – gefunden habe ich trotzdem ein paar Dinge, die ich leider kaufen musste.

Eine originale Hirschmann Antenne, die so viel kostete, wie eine No Name aus Fernost aus dem Netz. Ein Satz Heckleuchten, wie ich sie im Framo habe. Habe ich nicht gesucht, aber die waren so billig, die musste ich einfach mitnehmen – eine von denen habe ich am Framo mit Sekundenkleber geklebt. Und ein Diesel Tacho mit DZM aus dem Golf 2, wie ich ihn im Pirat habe und der Verkäufer nicht wusste, dass die Dinger rar und gesucht sind… Solche Schnäppchen macht an eben live und nicht online. Das macht die Veterama und andere Märkte so attraktiv. Ich kaufe ja auch gerne online, aber so ein Teilemarkt verliert dadurch nicht seine Attraktivität. Auch wenn manche Verkäufer absurde Preisvorstellungen hatten. Vieles findet man nur beim Kramen, wenn man wie ich individualisiert, bekommt man Ideen, wenn man Teile live sieht, … – ich möchte das auch in Zukunft nicht missen.

Sperrige Brocken habe ich leider wenige verkaufen können. Das ärgert mich wirklich – wegen dem Platz, nicht wegen dem Geld. Aber es war ein wirklich tolles Wochenende unter Freunden.

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Am Wochenende ist wieder Veterama in Mannheim!

Am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Die Veterama in Mannheim öffnet ihre Pforten. Der größte Oldtimer Markt Europas. Und ich werde wieder einen Stand haben an gewohnter Stelle: Freigelände 3, Stand 205.

Dieses Jahr ist einiges anders. Wir haben mit unserem Gemeinschaftsstand unsere Standfläche vergrößert. Unser Standnachbar ist dieses Jahr verhindert und hat uns sozusagen Fläche untervermietet. Und wir versuchen alles an zusammenhängender Fläche zusammenzuraffen, was geht. Denn das Zauberwort heißt Standplatzregelung. Den Platz, den man gemietet hat und bis zum Ende betrieben, auf den hat man im Folgejahr bevorzugten Anspruch.

Deshalb habe ich auch eine Einheit (2m) mehr. Und um das zu füllen, leihe ich mir von einem Kumpel einen größeren Hänger, um das auch füllen zu können. Ich bin gespannt, ob sich das auszahlt. Ich versuche es einmal. Man sieht sich in Mannheim!

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Posted in Passat TDH

Lagerwechsel

Mir wurde en Tiefgaragenplatz gekündigt – Eigenbedarf. Passiert. Immerhin hatte ich den Stellplatz einige Jahre wirklich zu einem Dumpingpreis. Also habe ich mir einen Ausweichparkplatz besorgt in einer anderen Tiefgarage. So weit, so gut. Als ich zu dem Parkplatz kam, staunte ich nicht schlecht: Da stand schon ein Auto drauf!

WTF! Ich kontaktierte den Vermieter. Der meinte, es sei bekannt, dass da ab und einer parke, der dürfe das aber nicht. Der Parkplatz sei seit Jahren nicht vermietet und das nutzen eben dreiste Leute. Ich solle abpassen, wenn der frei sei und mich dann draufstellen, dafür ist der erste Monat mietfrei.

Ein Glücksspiel.

Um welchen Stellplatz ging es eigentlich? Um den vom TDH. Der stand traurig eingestaubt in der alten Tiefgarage.

Plan war es, den auf eigener Achse zu bewegen. Spannendster Punkt: Springt er nach der Standzeit an? Batterie rein, vorgeglüht und den Schlüssel gedreht – er war SOFORT da. Geile Sache. Weniger geil waren die platten Reifen. Und ich hatte nichts zum Aufpumpen dabei. Im Kofferraum waren die Winterräder, die hatten etwas mehr Luft. Also habe ich die vorne draufgeschraubt.

Wieso nur vorne? Nun, ich hatte lange Schrauben für die Alufelgen. Mit Stahlfelgen hätten die die Trommeln blockiert.

Und dann war es so weit. der 32TDH verließ aus eigener Kraft die Tiefgarage.

Etwas entstaubt und dann gaaaaanz piano zur Tankstelle mit den fast platten Reifen. Glücklicherweise war da ein paar hundert Meter weiter eine.

Weiter zur anderen Tiefgarage. Auf dem Weg war ein Waschplatz und der war offen. Wollte ich mal wieder sehen, wie der Bock unter all dem Staub aussieht? Ich wollte.

So ein 32er Passat ist schon eine hübsche Karre. Ich muss den echt mal auf die Straße holen – die Standschäden scheinen sich im Rahmen zu halten. Fährt, lenkt, bremst. Gut das Bremsen könnte knackiger sein, aber das könnte sich eventuell noch freibremsen.

Blieb das Damoklesschwert: Ist der Stellplatz frei? Er war es.

Mission completed. Er steht erst einmal wieder sicher, trocken und gut belüftet.

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Made in China

Wie angekündigt: ich habe für den Titan Rückleuchten in der OEM Version geordert. Letzte Woche kamen sie an.

OEM – und dann made in China? Ich war misstrauisch. Aber offensichtlich erster Unterschied zu den alten: Es steht ein Hersteller (WIPAC) fett auf den Gläsern. Es sind definitiv andere, als ich hatte. Eventuell ist das ein originaler Zulieferer für Land Rover. Warum dann aber „manifacturers part number used for reference purposes only“ drauf steht – ach lassen wir die wilden Spekulationen. Wenn sie taugen, ist mir das eigentlich auch egal.

Die Demontage der alten Leuchten – muss ich DAS kommentieren?

Ich habe mir das Aufschrauben einer Schraube schenken können. Die Halterungen der Birne sind auch genauso Plastik, wie die Primitiven Leuchten, aber vielleicht ist das Plastik haltbarer und die Birnen halten dauerhaft in Position.

Beim Verkabeln stutze ich: die Heckleuchten waren verdammt hell. Lag daran, dass die Kabel von Brems- und Rücklicht offenbar genau vertauscht waren gegenüber den alten Leuchten. Sieht jetzt falsch aus, ist aber richtig:

Auch sind die Löcher leicht verdreht, an denen man die Leuchten verschraubt, aber drauf geschissen. Sie tun, was sie sollen – sie leuchten:

Ob jetzt dauerhaft Ruhe ist? Ich weiß es nicht. Hoffen wir es mal, dass die Chinesen gute Arbeit abgeliefert haben…

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Schlechtes Provisorium

Ich traute meinen Augen nicht, als ich es entdeckte: Beim Titan waren BEIDE Heckleuchten ausgefallen.

Die rechte hatte einen Wackler, das war mir klar, da half die letzte Zeit mal dagegen zu klopfen. Brachte jetzt aber nix mehr. Die blieb aus. Aber die linke? Als erstes checkt man das Birnchen. Als ich das Glas abhatte, staunte ich nicht schlecht. Die ganze Trägerplatte hatte Risse – das Plastik total am Sack.

Ich hatte ja eigentlich vor, den Lampeneinsatz drin zu ersetzen, aber die Leuchte ist tot. Damit mache ich nix mehr. Gut, ich habe das dann irgendwie wieder zum Leuchten gebracht. Es war übrigens die Birne durchgebrannt und hatte gleich die Sicherung mitgenommen. Alles etwas nachgebogen, auch auf der anderen Seite und ich fahre erst einmal wieder safe.

Normal sagt man ja: Nix hält länger, als ein gutes Provisorium. Bei den Rückleuchten gilt das aber nicht. Vielleicht weil das ein schlechtes, oder sogar ein grottenschlechtes Provisorium ist. Ich habe jetzt einen Händler gefunden, der verschiedene Qualitätsstufen der Leuchten im Sortiment hat.

Ich HOFFE, die als OEM offerierten Leuchten taugen deutlich mehr, als meine verbauten. Bestellt habe ich einmal 2 Stück. der Preis ist ja immer noch erträglich und wenn damit der Ärger vorbei ist, dann fragt an sich: Warum habe ich nicht schon früher nach OEM Leuchten gegoogelt?

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Entjungferung

Ich war am Samstag mit dem Titan und Anhänger unterwegs. Ich wollte den mit Restmüll gefüllten Hänger bei der Mülldeponie leeren, aber die hatte wegen einer innerbetrieblichen Veranstaltung geschlossen. Man schiebt Frust, fährt durch die Stadt, sieht einen Polizeiwagen auf der selben Spur und denkt: Jetzt fehlt noch, dass die mich rausziehen.

Kaum dran gedacht und schon sah ich die Kelle. Und das war tatsächlich das erste Mal, dass mir das seit dem Umbau – oder war es sogar insgesamt – mit dem Titan passiert ist.

„Allgemeine Verkehrskontrolle. Fahrzeugschein und Führerschein bitte!“ Ich hätte mal zählen sollen, wie oft ich das in meinem Leben schon gehört habe.

Ein Kollege verglich die Eintragungen mit dem Fahrzeug, mit dem anderen hielt ich einen Smalltalk. Der wusste nicht einmal, was für ein Auto das ist. Als ich zu dem meinte, dass natürlich alles eingetragen ist. Mit so einem auffälligen Auto durch die Gegend zu fahren, ohne alles zu legalisieren, wäre doch Wahnsinn, meinte der, dass sie in den letzten Jahren immer dreistere Umbauten rausziehen, die nicht eingetragen sind. Was bitte bin ich nur ein Spießer mit meinen Eintragungen – Revolution geht anders 😉

Lustig fand ich den kontrollierenden Kollegen, der meinte: „Manche Dinge erkennt man erst, wenn man sie liest“. Tja, wenn man nicht mehr erkennen kann, wie es ursprünglich wohl war.

Die Kontrolle endete mit einem freundlichen „Gute Weiterfahrt“. Die Kollegen machen nur ihren Job…

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Wo kommt der Frosch her?

Ich musste mich mal wieder um kleine Macken am Titan kümmern. Ein Problem konnte ich nicht lösen. Nach 1.500km fehlten wieder 2 Liter Kühlwasser. Ich habe ihn in der Werkstatt laufen lassen – kein einziger Tropfen unterm Auto. Im Öl ist nix und weiß qualmt er auch nicht. Mysteriös. Heiß wird er übrigens trotzdem nicht.

Eine wiederkehrende Panne beim Titan: Das Relais, das den Strom u.a. für die Blinker liefert. Auf der Autobahn fiel mir schon wieder der Blinker aus. Aber ich wusste ja inzwischen, welches Relais dafür verantwortlich ist.

Haube auf, am Relais gewackelt und da war es wieder. Jetzt in der Werkstatt habe ich das alles Mal mit Kontaktspray behandelt, in der Hoffnung, dass es danach Ruhe gibt.

Mit Kontaktspray arbeitete ich auch am Radio – der Radioempfang war wieder schlechter geworden. Ich habe das jetzt auf den Stecker des Antennenkabels geschoben und es scheint funktioniert zu haben. Das neue Radio habe ich ja daheim auf dem Hof eingebaut. Dabei hatte ich die Externe Endstufe weggelassen, weil da irgendwie nix rauskam. Dem Ging ich jetzt auf den Grund und habe mich durch das Menü gearbeitet, nachdem ich alles korrekt verkabelt hatte.

Mit frustrierendem Ergebnis: Der Chinchausgang ist ein reiner Subwoover Anschluss offensichtlich. Da kommen keine Höhen durch. Verdammt. Also ohne Zusatzverstärker. Ist eben das Einstiegsmodell von Pioneer. Trotzdem ärgerlich.

Unter dem Armaturenbrett hing schon wieder das Kabel zur Zentralverriegelung durch.

So bei den Pedalen – keine gute Idee. Also hab ich diesmal kein Klebeband verwendet, um das zu fixen, sondern Klebepads für Kabelbinder.

Mal sehen, wie lange das hält.

Am Beifahrerspiegel bin ich schon ein, zwei mal hängen geblieben. Und der wurde wackelig an einer Verschraubung. Ist eben Billigkram. Und ich entschied mich zu einer radikalen Methode, das zu fixieren. Akkubohrer und die ineinandergesteckten Rohre komplett durchbohrt.

Schraube durch mit sellstsichernder Mutter und Arschlecken.

Und noch etwas hat sich verändert am Titan. Damit habe ich aber eigentlich nix zu tun. Ich hab es auf dem Supermarktparkplatz bemerkt.

Ich hab den da nicht befestigt, aber an der AHK hängt ein Frosch. Kinder? Scherzkekse? Ich weiß es nicht. Find ich aber lustig, der bleibt da erst einmal hängen.

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Pimp my Schweißgerät Part 3: Umbau auf Massekabel mit Stecker

Irgendwie hat mich der Ehrgeiz gepackt, mein Schweißgerät weiter zu optimieren. Das Massekabel tat es zwar irgendwie, aber es war definitiv zu kurz. Das hatte maximal 1,5m Länge und das hat mich oft genervt. Aber wenn man sich da dranmacht, dann richtig. Ich wollte es auf Stecker umbauen, dass man es zukünftig einfach ersetzen kann.

Problem: Bei meinem Einhell ist da nichts geschraubt, das Massekabel ist direkt mit dem starken Draht verkrimpt im Gerät.

Wie das also angehen? Das alte Kabel hat einen Querschnitt von 16 mm², also brauchte ich dafür eine passende Ringöse. Die habe ich im Baumarkt besorgt. Manchmal verstehe ich Baumärkte und ihr System nicht. Wo würdet Ihr so etwas im Baumarkt suchen?

Ich musste einen Verkäufer dazu holen. Denn im Bereich „Nautik“, also im Bootszubehör. Muss man nicht verstehen.

Also habe ich das Massekabel außerhalb des Geräts abgeschnitten und die Ringöse verklemmt.

Dann habe ich eine Einbaubuchse eingeschraubt und das Kabel hintendran geschraubt. Ich hatte Angst, dass es Probleme gibt, wenn das Kontakt zum Gehäuse bekommt. Aber eine Nachfrage in einer WhatsApp Gruppe mit Leuten mit Ahnung gab mir Entwarnung. Das geht ohne Gefahr, dass das Gerät Schaden nimmt, oder wenn man es beim Schweißen anfasst.

Daran kann ich jetzt ganz easy jegliches Massekabel mit einem 9mm Dorn anstecken.

Ich hab mich für ein 4m langes Kabel mit 25mm² entschieden. Innen hat es zwar nur 16mm², aber ein dickeres Kabel hat weniger Wiederstand und da es länger ist, kann ein dickeres Kabel nicht schaden.

O.k., es liegt Masse am Gehäuse – kann man dann am eigenen Schweißgerät schweißen? Man kann! Der Griff mit der Nockenwelle war zu nah am Gehäuse. Man kam mit der Hand nicht richtig dazwischen. Die seitlichen Halter waren aber zu kurz, um es weiter nach außen zu schrauben auf einer Seite. Arschlecken! Angeschweißt!

Bevor ich das Gehäuse wieder verschlossen habe, habe ich den Staub der letzten Jahre mit Druckluft rausgeblasen. War mal wieder nötig.

Die Auflage für die Gasflasche hat mich immer genervt. Und da ich gerade drüber war, habe ich mich auch darum gekümmert. Ich denke, sie war für maximal eine 10l Flasche gedacht, ich nehme immer eine 20l Flasche. So viel wie ich schweiße… Aber die stand nie vollständig auf der Fläche. Zudem war die inzwischen stark verbeult und auch angerostet.

Ausgebeult, entrostet, mit der Sprühdose lackiert und dann mit Karosseriedichtmasse ein dickes Reststück dickes Alublech draufgeklebt und mit 4 Nieten fixiert.

Schon fast zu glänzend für die restliche rottige Optik des Kastens. Aber das erledigt sich von selbst. Jetzt steht die Flasche aber sicher.

Wieso muss ich bei so etwas eigentlich immer mit offenen Augen durch die Werkstatt gehen? Mir fiel wieder etwas auf, das ich geschenkt bekommen habe. Zu rotten, um es vernünftig zu verwenden oder gewinnbringend zu verkaufen. Aber für das rotten aussehende Schweißwunder…

Erkannt? Das ist ein originales Barkas Emblem, wie die späten Framos sie trugen.

Macht das Sinn auf dem Schweißgerät? Natürlich nicht. Also musste das da drauf.

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Posted in Focht Titan

Endlich weg

Es hat etwas gedauert, bis Sascha, mein Stammschrotti, für mich Zeit hatte. Aber gestern war es soweit. Der Schlachter sollte raus. Wie aber von der Bühne bekommen. Ich stellte zwei Rangierwagenheber auf die Bühne.

Von hinten hob ich ihn mit dem Motorkran.

So ließ er sich schieben, bis er über meiner Europalette mit Rollen stand. Beim ersten Versuch war der Schwerpunkt jedoch zu weit hinten. Die Palette machte einen Wheelie.

Also wieder hoch mit der Bühne, Palette verschieben und wieder drauf. Damit konnte ich den Wagen – bzw. den Rest davon – in die Vorhölle schieben.

Als Sascha endlich kam, rollten wir in die Gasse herunter – die ist zu schmal für den großen LKW.

Ran an die Kralle und ab damit in den LKW!

Ein Nachbar hat mich angesprochen, wann der Schlachter geholt wird, er hätte da noch einen Twingo zu entsorgen. Also kam der auch gleich an die Kralle.

Moment. Twingo? Ja, er hatte ein Faltdach. War klar, dass ich das vorher ausbauen musste.

Geht inzwischen ratz fatz. Verkleidungen ab, Adapter mit 10er Nuss auf den Akkuschrauber, alle Schrauben raus und schon los. Dauert keine 10 Minuten. Nicht, dass ich es aktuell brauche – aber ein Faltdach für umme…

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